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Klassisches Herbstwetter mit einem Hauch Frühwinter
11.10.2009 | Deutschland
In der Nacht von Sonntag auf Montag zieht ein Tiefdruckgebiet über Brandenburg hinweg nach Polen. Dahinter folgt arktische Polarluft.
In der Nacht zum Wochenstart gibt es verbreitet Schauer und Gewitter, gepaart mit ordentlich Wind. Je höher die Lage, desto stärker fallen die Böen aus, bis hin zur Sturmstärke. Am Montag gibt es noch verbreitet kräftigen Regen, besonders im Südosten. Die Schneefallgrenze wird zum Abend hin auf 1300 bis 700 Meter sinken. Gelegentlich sind eingelagerte Gewitter möglich. Die Temperaturen steigen nur noch auf 8 bis 13 Grad. An der Küste und im Bergland treten weiterhin Sturmböen auf. In den Nachtstunden zum Dienstag kann die Schneefallgrenze teilweise bis auf 500 Meter sinken! Die Temperaturen verharren bei 0 bis 5 Grad. Stellenweise ist in ungünstigen Lagen mit Frost zu rechnen.
Am Dienstag bleibt es in weiten Teilen von Deutschland wechselnd bewölkt, jedoch meist trocken. Die einzige Ausnahme stellt der Süden dar: An den Alpen und kurz davor kommt es zu länger anhaltenden Niederschlägen, die Schneefallgrenze liegt zwischen 700 und 400 Metern. Dementsprechend niedrig fallen auch die Temperaturen aus: nur bis zu 5 Grad, wo es Niederschläge gibt. Im Rest von Deutschland gibt es 8 bis 13 Grad. Für die Jahreszeit typisch, bleibt der Wind recht bis sehr aktiv: er weht frisch (in Berglagen bis stürmisch) aus nördlichen Richtungen.
Eine weitergehende Vorhersage ist derzeit eher unsicher, die grobe Tendenz lässt aber daraus schließen: der Frühwinter dürfte sich bis zum Wochenende den Alpenraum sichern, im Rest von Deutschland bleibt es beim typisch durchwachsenen Herbstwetter.
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