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Bilderbuchwinter? Wo und wie lange?
10.12.2009 | Deutschland
Der vor einer Woche aufgezeigte Wintereinbruch kommt am Wochenende, regional gesehen fällt er aber etwas unterschiedlich aus. Im Westen von Deutschland ist es anfangs noch deutlich mild, die Chance auf richtig viel Schneefall und ausgebildeter Schneedecke beschränkt sich auf die Mittellagen und aufwärts. Je weiter es süd- und östlicher es geht, desto höher die Wahrscheinlichkeit auf eine schöne Schneelandschaft.
Am Freitag liegt die Schneefallgrenze zwischen 400 und 700 Meter, im Osten auch darunter. Besonders viel weiße Pracht fällt in den Staulagen der Mittelgebirge sowie im Alpenraum. Mit der einsickernden Kaltluft muss trotzdem auch im Flachland mit Glätte und Schneematsch gerechnet werden. Im Bergland gibt es zudem Sturmböen aus Nordwest.
Am Samstag gibt es weitere Niederschläge, die aber im Laufe des Tages und am Sonntag zurückgehen werden. In den Staulagen kann es dagegen weiterhin durchgehend Schneefall geben. Der Dauerfrost wird zwischen Sonntag und Dienstag ein Thema: erst im Osten und Süden, später schleicht sich die Kälte sogar im Westen ein – die Temperaturen bleiben selbst tagsüber unter dem Gefrierpunkt. Nächste Woche sind Nachttemperaturen von -5 bis -10 Grad die Normalität, im Süden (Alpengebiet) über Schnee aufklarend sind sogar bis zu -20 Grad im Bereich des Möglichen.
Bis zur Mitte nächster Woche ist die weitere Entwicklung weitgehend gesichert und oben bereits erläutert. Wie sich die Wetterlage danach entwickelt, ist momentan nicht einfach zu beurteilen. Eine deutliche Milderung ist ebenso möglich wie die Erhaltung der eiskalten Wetterlage. Der größere Trend zeigt momentan in diese Richtung: es bleibt bei (eis-)kalter, aber meist niederschlagsfreier Witterung.
Die Folgerung für das Weihnachtswetter? Keine, jede Entwicklung ob eiskalt, kalt, milder oder typisches „Grau bei normalen Temperaturen“ ist möglich. Das Wetter ist und bleibt spannend. Darin liegt ja auch ein gewisser Reiz... ;-)
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