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Die ganze Entwicklung von „Daisy“
10.01.2010 | Deutschland
Wir haben die Ereignisse zu Tiefdruckgebiet „Daisy“ in chronologischer Reihenfolge zusammengefasst.
Für Hessen, NRW und Bayern bestand ab Samstag Abend kaum noch Unwettergefahr, darum erscheinen hier nur noch Meldungen bis zur Sonntag Nacht.
+++ Sonntag, 0:30 Uhr +++
Für einige Leute wird „Daisy“ immer in Erinnerung bleiben, meist in den Orten, wo es richtig abgegangen ist oder wie im Moment an der Ostseeküste noch übel wütet. Für viele Menschen war Daisy insgesamt gesehen eher ernüchternd, vielleicht auch ein Medienhype oder Panikmache deluxe. Aber an dieser Stelle sei noch mal erwähnt, „Daisy“ hat unser Wetter beeinflusst, obwohl es im Mittelmeerraum liegt / lag. Salopp gesagt, hat das Tief feuchte Wolken über die Alpen geschoben, worauf es durch Hebungsprozesse dann mehr oder weniger zu Schneefall gekommen ist. Die lokale Geographie mit den Stichworten Luv und Lee hatte auf die örtlichen Mengen ebenso einen Einfluss wie der starke bis teils stürmische Nordost-Wind in den Niederungen. Festzuhalten bleibt übrigens, dass „Daisy“ keine Vb-Lage (Fünf-B) eingeschlagen hat, sonst wäre das ganze Thema für alle sicherlich eine oder besser zwei Spuren heftiger abgelaufen. Die Wetterlage hat(te) fast bundesweit das Potenzial zum großen Chaos bis zur kleinen Katastrophe gehabt! Unbestritten dürften die Menschen jetzt trotzdem nicken, die in den letzten 36 Stunden viel Schnee geschaufelt haben, auf spiegelglatten Gehwegen rumgeeiert oder mit dem Auto rumgerutscht sind, manchmal ist es einfach eben doch „ein bisschen mehr an Winter“, als wenn man dank der glücklichen Ortslage kaum etwas abbekommt und nur drinnen in der trockenen und warmen Stube sitzt.
+++ Samstag, 23:45 Uhr +++
Im Bereich Mecklenburg-Vorpommern Schneeverwehungen Straßen im Landkreis Ostvorpommern, Rügen, Bad Doberan, Nordwestmecklenburg und Güstrow sind unpassierbar. Die Winterdienste beräumen zurzeit nur die Autobahnen und Bundesstraßen, die Kreis -und Landstraßen können nicht beräumt werden. Die Kraftfahrer werden gebeten ihre Fahrten einzustellen bzw. zu beenden, den nächsten Rastplatz oder ein Hotel aufzusuchen!
Im Kreis Rügen ist der ÖPNV ist eingestellt.
+++ Samstag, 23:10 Uhr +++
Der Deutsche Wetterdienst hat sämtliche Unwetterwarnungen für Ostdeutschland aufgehoben und auf normale Warnungen reduziert, nur die Unwetterwarnungen der Landkreise direkt an der Ostseeküste wurden bis Sonntag Mittag verlängert!
+++ Samstag, 22:50 Uhr +++
Wegen starker Schneefälle hat die Deutsche Bahn am Samstagabend mehrere Regionalverbindungen gesperrt. Eine Bahn-Sprecherin sagte der Nachrichtenagentur ddp, auf den Strecken Züssow-Stralsund-Barth, Sanitz-Tessin und Bergen-Lauterbach könnten keine Züge mehr fahren. Wie lang die Sperrungen dauern werden, sei noch nicht klar. Für Auskünfte habe die Bahn die Hotline 08000-996633 geschaltet.
„Wegen starker Schneefälle ist es am Samstagabend auf der Bahnstrecke zwischen Cottbus und Berlin zu erheblichen Behinderungen gekommen. Eine Bahn-Sprecherin sagte, wegen starker Schneeverwehungen und eingeschneiter Weichen laufe der Zugverkehr auf der Strecke nur noch mit großen Verspätungen. Allerdings habe die Verbindung nicht wie ursprünglich geplant eingestellt werden müssen.
Von den Problemen sei auch der Fernverkehr auf der Ost-West-Verbindung betroffen. Auf den Verbindungen in Richtung Hannover und Hamburg gebe es bis zu zwei Stunden Verspätung.“
+++ Samstag, 21:25 Uhr +++
In Ostvorpommern Katastrophenalarm. Feuerwehren und THW sind im Dauereinsatz. Fast alle Nebenstraßen sind unpassierbar. A20 Stettin – Rostock, As Greifswald in beiden Richtungen Schneeverwehungen, gesperrt, Räumfahrzeuge im Einsatz. A20 Rostock – Stettin, Zwischen As Jarmen und As Anklam in beiden Richtungen gesperrt, Schneeverwehungen,
+++ Samstag, 19:25 Uhr +++
Im Landkreis Nordwestmecklenburg (Mecklenburg-Vorpommern) gibt es extreme Straßenverhältnisse auf Land- sowie Nebenstraßen. Durch Neuschnee und Schneeverwehungen stecken Autofahrer fest und können sich ohne fremde Hilfe nicht mehr befreien. Die Schneewehen erreichen teilweise eine Höhe von 1 bis 2 Meter!
Im Landkreis Rügen gibt es Sturmböen bis 90 km/h. Die Schneehöhe beträgt 25 bis 35 cm, bei Verwehungen natürlich noch weit höher. Auch hier gibt es eingeschneite Fahrzeuge, die Feuerwehr ist im Dauereinsatz. Es ist keine Besserung in Sicht.
+++ Samstag, 19:15 Uhr +++
In München (Bayern) gibt es weiterhin gefrierenden Sprühregen, der weiterhin Gehwege und Nebenstraßen in spiegelglatte Flächen verwandelt.
Im Landkreis Lippe sind Räumfahrzeuge stecken geblieben, die nur noch mit einem Traktor oder Tieflader befreit werden mussten.
Der Landkreis Dithmarschen vermeldet bis zu 1 Meter hohe Schneeverwehungen. Mehrere Straßen sind nicht mehr passierbar. Im Landkreis Ostholstein und Landkreis Herzogtum Lauenburg melden teilweise bis zu 2 Meter hohe Schneeverwehungen.
+++ Samstag, 18:05 Uhr +++
Die Unwetterwarnungen in Ostdeutschland (Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg) laufen noch bis in die Nacht hinein, wohlmöglich werden diese sogar noch verlängert.
Während es in Hessen schon heute Mittag recht ruhig wurde, entspannt sich nun auch in NRW die Wetterlage nach und nach. In Bayern gab es wie vorhergesagt eh kaum Wind und Schneefall, dafür aber gefrierender Nieselregen, der aktuell immer noch einige Gefahren darstellt. In der Nacht wird es in Bayern wieder etwas Schneefall geben, die Mengen fallen bei 3 bis 10 cm eher gering aus. Unwetterwarnungen sind hier nicht zu erwarten, da auch der Wind keine Rolle spielen wird.
+++ Samstag, 18:00 Uhr +++
Die Unwetterwarnung für Nordrhein-Westfalen ist ausgelaufen und wird nicht verlängert. Dafür tritt eine normale Wetterwarnung vor Glätte, Windböen (Sturmböen in Lagen über 400 Metern) sowie vorerst noch Schneeverwehungen.
+++ Samstag, 16:30 Uhr +++
Das Niederschlagsband über NRW zieht nach Norden ab, aktuell schneit es vor allem im nördlichen Landesteil. Der Deutsche Wetterdienst wird die Unwetterwarnung wahrscheinlich nicht verlängern.
+++ Samstag, 15:55 Uhr +++
In München hält der gefrierende Nieselregen noch an, demnach gibt es immer noch glatte Nebenstraßen sowie vereiste Bäume. Allerdings dürfte sich hier die Situation allmählich entspannen. In der Nacht zum Sonntag gibt es dann wieder geringen Schneefall, der aber keine Unwetterwarnung rechtfertigen wird.
+++ Samstag, 15:15 Uhr +++
Der Deutsche Wetterdienst hat für die süd- und östlichen Landkreise von Nordrhein-Westfalen die Unwetterwarnung aufgehoben und durch eine normale amtliche Warnung vor Schneeverwehungen, Schneeglätte und Windböen (Sturmböen in Lagen über 400 Meter) ersetzt.
+++ Samstag, 14:20 Uhr +++
Noch ein Update aus Nordrhein-Westfalen:
In Mülheim sind die Straßen nicht geräumt, aber befahrbar. Der Wind frischt immer wieder auf. In Aurich gibt es auch Windböen, die kleine Sachschäden anrichten. Dazu werden Landstraßen durch Schneeverwehungen teilweise bedeckt. Es werden nur noch Bundesstraßen und Autobahnen gestreut, da dem Landkreis das Streusalz ausgegangen ist. Auch im Rhein-Sieg-Kreis wird nicht mehr gestreut. Dort liegen in etwa 12 bis 15 cm Schnee. Mäßiger Schneefall und bis zu 40 cm hohe Verwehungen gibt es im Märkischer Kreis zu vermelden. Die Straßen sind spiegelglatt. In Krefeld kräftiger Schneefall. Dauerschneefall und stürmische Böen auch in Dorsten. Mäßiger Schneefall auch im Bergischen Land. Auf der A1 zwischen Dortmund und Münster gibt es zwischen Hamm und Ascheberg Schneeverwehungen.
+++ Samstag, 13:45 Uhr +++
„Nach starkem Schneefall und kräftigem Nordostwind passiert auf der Ostseeinsel Fehmarn nichts mehr. Die Lage sei katastrophal, sagte der Bürgermeister von Fehmarn, Otto-Uwe Schmiedt. Außerhalb der Ortschaften waren seit dem Vormittag viele Straßen vom Schnee verweht und Fahrzeuge blieben stecken. Um den Rettungsdienst auf der Insel aufrechterhalten zu können, forderte Schmiedt Unterstützung vom Kreis Ostholstein an. Anderswo im Kreis war die Lage nach Polizeiangaben weniger dramatisch.“
+++ Samstag, 12:58 Uhr +++
In NRW sieht es dagegen noch nicht so entspannt aus, im Gegenteil: in Höxter gibt es bei bis zu 35 cm Schnee ordentliche bis starke Schneeverwehungen. Ohne Schneeketten ist ein Autofahren fast unmöglich. Im Landkreis Olpe werden starke Schneeverwehungen bis zu einem Meter sowie starker Schneefall gemeldet! In der Stadt Krefeld sieht es nicht ganz so krass aus, aber der Räumdienst konzentriert sich auf die Autobahnen, so dass auch sämtliche Hauptstrecken innerhalb der Stadt unter einer festen Schneedecke leiden. Auch aus dem Landkreis Heinsberg werden Schneeverwehungen bis 15 cm und nicht geräumte und glatte Nebenstraßen gemeldet.
+++ Samstag, 12:35 Uhr +++
Der Deutsche Wetterdienst hat die Unwetterwarnung für Hessen (Norden, Mitte und Osten) aufgehoben! Es besteht weiterhin eine normale Wetterwarnung vor Glätte, geringer Schneefall und starken Windböen bis Stärke 7.
+++ Samstag, 12:10 Uhr +++
Ein kurzes Update, was auf den Autobahnen und Straßen los ist:
Hessen: A45 Gießen Richtung Hagen, querstehende LKW zwischen Dillenburg und Haiger
In Bayern rollt der Rückreiseverkehr aus den Winterferien, besonders die A8 zwischen Salzburg und München kann 25 km Stau vorweisen. Auch auf der A3 zwischen Frankfurt und Würzburg geht es nicht mehr weiter: Unfall mit 2 LKW die gerade geborgen werden. Die Dauer der Vollsperrung ist unbekannt.
In Augsburg gibt es aktuell feiner Sprühregen, der sofort zu Glatteis führt. Die Nebenstraßen sind spiegelglatt.
Auch in NRW, im Hochsauerlandkreis geht fast gar nichts mehr. Wintersportfreunde die nach Winterberg wollen, müssen an den Steilstrecken der Kreisstraße 18 aufgeben.
In Soest gibt es mäßig bis starken Schneefall, mit Schneehöhen ab 5 cm bis hin zu 25 cm bei Verwehungen. Die Straßen sind kaum geräumt, innerhalb von wenigen Minuten ist eh wieder alles weiß.
+++ Samstag, 11:55 Uhr +++
In Hessen lässt der Schneefall allmählich nach, während es in Nordrhein-Westfallen noch munter schneit, dazu der straffe Wind aus Nord-Ost. Auch in Ostdeutschland bleibt die Lage mit Schneefall und starken Windböen weiterhin gefährlich.
+++ Samstag, 11:30 Uhr +++
Höxter vermeldet aktuelle Schneehöhe: 25 - 30cm, vereinzelt durch Schneeverwehungen mehr als 40cm. Starke Böen aus Nord-Ost. Extreme Glätte, da kein Winterdienst unterwegs.
In Wuppertal starker Schneefall mit Verwehungen. Busse stellen den Verkehr teilweise ein oder blockieren Straßen. Der Räumdienst kommt nicht hinterher.
In Düren sind die Straßen ebenfalls nicht geräumt, starker Wind mit sichtbaren Schneeverwehungen.
Schneebruchgefahr im Landkreis Kassel.
+++ Samstag, 11:05 Uhr +++
„Im Norden der Insel Rügen behinderte der Schneefell den Verkehr zum Teil erheblichen. Wegen des starken Windes müssten immer wieder vor allem auf Nebenstraßen teilweise meterhohe Schneeverwehungen geräumt werden, sagte der Einsatzleiter der Straßenmeisterei. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes ist vor allem der Inselnorden betroffen. Am Kap Arkona hätten schwere Sturmböen mit Spitzen der Stärke 11 immer wieder Schneeverwehungen verursacht und damit Straßen unpassierbar gemacht. Mit einer Wetteränderung sei im Tagesverlauf vorerst nicht zu rechnen.“
+++ Samstag, 10:45 Uhr +++
Der Deutsche Wetterdienst berichtet in der aktuellen synoptischen Übersicht wie folgt:
„Zum Abend hin sorgt die zusätzliche Hebung durch einen Randtrog für ein Aufleben der Schneefälle im Süden und Südosten und bis Sonntagfrüh sind dort 3 bis 10 cm Neuschnee zu erwarten. Allerdings ist der Wind dort nicht signifikant. Im Norden können bis Sonntagfrüh noch einmal 5 bis bis 15 mm dazu kommen. Deshalb muss für große Teile der Nordhälfte mit einer Verlängerung der Unwetterwarnungen bis zum Sonntag gerechnet werden.“
+++ Samstag, 10:30 Uhr +++
Der Deutsche Wetterdienst hat für Südbayern die Amtliche Warnung vor GLÄTTE bis 16 Uhr verlängert: Stellenweise geringer Sprühregen oder auch nur Nebelnässen, dabei örtlich Glatteisgefahr auf Straßen und Wegen.
In München gibt es aktuell einen dicken Eispanzer, Gehwege und Nebenstraßen sind zum Teil weiterhin spiegelglatt!
+++ Samstag, 10:15 Uhr +++
Kleiner Ausblick auf heute:
Das Niederschlagsband von „Daisy“ bewegt sich langsam nach Nordwesten, hat inzwischen auch fast ganz Nordrhein-Westfalen erfasst. Es reicht vom Niederrhein über Sauerland und nördliches Hessen über Thüringen bis nach Berlin/Brandenburg. Im Rhein-Main-Gebiet kommt es aufgrund der Staulage zum Taunus hin zu weiteren Schneefällen, in Verbindung mit dem Wind auch zu starken Schneeverwehungen. Der Wind wird erst in der Nacht zum Sonntag nachlassen. An den Temperaturen ändert sich nicht viel, es bleibt beim Dauerfrost zwischen -3 und -7 Grad. Durch den starken Nordost-Wind fühlt sich der Wind aber deutlich kälter und eisiger an.
+++ Samstag, 10:05 Uhr +++
Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie hat eine Sturmflutwarnung für die Ostseeküste herausgegeben. Spätestens am Samstag Abend werden Wasserstände 1m über normal erwartet.
+++ Samstag, 9:45 Uhr +++
Werfen wir einen aktuellen Blick auf die Straßen:
Auf der A4 in beiden Richtungen zwischen Köln – Aachen Eisglätte
A5 Frankfurt – Kassel, querstehende LKW am Köppener Berg, alle 3 Fahrstreifen blockiert
In Südbayern weiterhin Gefahr von Eisglätte / überfrierende Nässe
In Thüringen sind gleich mehrere Straßen abschnittsweise wegen querstehender LKW gesperrt, so zum Beispiel die A38 Göttingen Richtung Halle, die B7 Eisenach – Hessisch Lichtenau und die B86 Hettstedt Richtung Straußfurt. Dazu kommen Verkehrsbehinderungen in den Landkreisen Unstrut-Hainich-Kreis, Schmalkalden-Meiningen und Kyffhäuserkreis
+++ Samstag, 9:00 Uhr +++
Hier die Zusammenfassung der letzten Nacht:
In Michelstadt im Odenwald gab es Schneeverwehungen, die ein Autofahren zeitweise unmöglich gemacht haben. Ein Fortkommen war nur im Schritttempo möglich. Die Straßenbeleuchtung fiel auch für kurze Zeit aus.
Auch im mittelhessischen Cölbe gab es dann mitten in der Nacht Starkschneefall und Schneeverwehungen.
Extreme Schneeverwehungen gab es auch in Dresden, Heidelberg und Aachen. In allen drei Orten gab es ordentliche Windböen, während in Dresden der Winterdienst im Einsatz war, mussten die Aachener dem Schneetreiben hilflos zusehen.
In Baden- Württemberg stauten sich hunderte Lastwagen an der Grenze zu Frankreich. Im Elsass wurde die Autobahn wegen starken Schneefalls gesperrt.
Seit gestern Abend sind auf dem Flughafen in Frankfurt am Main bislang 150 Flüge gestrichen worden. An anderen Flughäfen wie etwa Berlin, Düsseldorf und München kam es zu Verspätungen.
Im Zugverkehr meldete die Deutsche Bahn lediglich kleinere Verspätungen auf Regionalstrecken in Rheinland-Pfalz.
+++ Samstag, 1:05 Uhr +++
Das letzte Update vor einer kurzen Nachtpause:
Das Niederschlagsband von „Daisy“ liegt quer über Deutschland und reicht ungefähr vom Saarland, über Hessen und Thüringen bis nach Berlin/Brandenburg sowie Sachsen. Es dreht sich nur langsam gegen den Uhrzeigersinn ein. Der Wind ist weiter ein ernstes Thema, besonders in der Mitte von Deutschland gibt es durchschnittlich Windstärke 6, in Böen sogar deutlich darüber. Autofahrten sollten heute Nacht nur bei wirklicher Notwendigkeit durchgeführt werden, da die Räumdienste in der Regel erst wieder ab Samstag Vormittag fahren werden.
+++ Samstag, 0:25 Uhr +++
Bayern: A7 Füssen/Reutte - Würzburg in beiden Richtungen zwischen Kreuz Ulm/Elchingen und Dinkelsbühl/Fichtenau Schneeglätte
+++ Samstag, 0:05 Uhr +++
Bayern: A9 München - Nürnberg in beide Richtungen zwischen München-Nord und Neufahrn Gefahr durch Straßenglätte
A96 München - Lindau in beide Richtungen zwischen München-Laim und Buchloe teilweise vereiste Fahrbahn!
Thüringen: Auf der A4 Erfurt Richtung Chemnitz, bei Hermsdorfer Kreuz querstehende LKW durch Schneeglätte.
Weiterhin auf der B19 zwischen Eisenach und Münnerstadt ebenfalls querstehende LKW, Sperrung!
+++ Freitag, 23:45 Uhr +++
Hessen: B275 Lauterbach Richtung Florstadt, zwischen Einmündung Grebenhain-Hartmannshain und Einmündung Gedern Verkehrsbehinderung durch umgestürzte Bäume, gesperrt
Bayern: A73 Suhl Richtung Bamberg, zwischen As Eisfeld-Süd und As Coburg in beiden Richtungen Schneeverwehungen
Im Bereich Südbayern überfrierende Nässe, Gefahr, fahren Sie bitte besonders vorsichtig
Im Kreis Ostallgäu mit teilweise vereister Fahrbahn ist zu rechnen
+++ Freitag, 23:00 Uhr +++
Im Odenwaldkreis und im Landkreis Bergstraße gibt es mäßigen bis starken Schneefall, sowie starke bis extreme Schneeverwehungen. Dazu kommen glatte Straßen und es sind keine Räumfahrzeuge im Einsatz.
Ähnlich schlecht sieht es auch im Raum Würzburg aus: Der Wind aus Nord-Ost hat zugenommen und Schneeverwehungen machen Autofahrten eher überflüssig. Schneller als 50 km/h sind nicht möglich.
+++ Freitag, 21:30 Uhr +++
Es gibt in Oberbayern weiterhin Glätte durch gefrierender Sprühregen. Der Deutsche Wetterdienst hatte vorzeitig die Warnung vor Glätte bis heute Nacht um 4 Uhr verlängert. Die Unwetterzentrale hält eine weitere Warnung für nicht notwendig. Dabei gibt es aktuell zum Beispiel in München und im Alpenvorland extreme Glätte auf Gehwegen und Nebenstraßen, zum Teil sind Autos mit einem Eispanzer überzogen. Die Hauptstraßen sind zum Teil gestreut.
+++ Freitag, 20:36 Uhr +++
Sachsen: A4 Dresden – Chemnitz, zwischen As Dresden-Altstadt und Dreieck Nossen in beiden Richtungen stockender Verkehr, Schneeglätte, querstehender LKW
Im Bereich Sachsen starker Wind mit Geschwindigkeiten bis zu 85 km/h, Schneeverwehungen, Schneeglätte
+++ Freitag, 20:18 Uhr +++
Rheinland-Pfalz: Zwischen As Kirchheimbolanden und Kreuzung Ober-Flörsheim Unfall mit mehreren Fahrzeugen, Schneeverwehungen, ortskundige Autofahrer werden gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren.
Im Bereich Rheinhessen Schneeverwehungen in Höhenlagen
+++ Freitag, 19:34 Uhr +++
Glatteis auf dem A99 Autobahnring um München, es haben sich bereits Unfälle ereignet.
+++ Freitag, 19:20 Uhr +++
Die amtliche Warnung vor Glätte wird in weiten Teilen Bayerns vom Deutschen Wetterdienst bis Samstag 4 Uhr verlängert.
Stellenweise geringer Sprühregen, dabei örtlich Glatteisgefahr Straßen und Wegen. Später nach und nach in Schnee übergehend.
+++ Freitag, 19:15 Uhr +++
Der Deutsche Wetterdienst erlässt für Teile von Franken die Amtliche UNWETTERWARNUNG vor STARKEM SCHNEEFALL und SCHNEEVERWEHUNGEN!
Zeitweise kräftiger Schneefall mit örtlich bis 15 cm Neuschnee innerhalb 12 Stunden. In Verbindung mit wiederholten Böen von 65 km/h (Bft 8) aus nordöstlichen Richtungen sind starke Schneeverwehungen zu erwarten. Verbreitet wird es glatt.
+++ Freitag, 19:05 Uhr +++
Der Deutsche Wetterdienst erlässt nun auch für etliche Landkreise in Hessen die Amtliche UNWETTERWARNUNG vor STARKEM SCHNEEFALL und SCHNEEVERWEHUNGEN!
Von Süden her teils länger andauernde Schneefälle, dabei bis Samstag Abend 10 bis 15, im Bergland bis 25 cm Neuschnee. Gleichzeitig starke bis stürmische Böen aus Nordost zwischen 50 und 70 km/h ( Stärke 7 bis 8 ). Dadurch Schneeverwehungen mit erheblichen Verkehrsbehinderungen.
+++ Freitag, 18:40 Uhr +++
Der Deutsche Wetterdienst gibt eine Amtliche UNWETTERWARNUNG vor STARKEM SCHNEEFALL und SCHNEEVERWEHUNGEN für sämtliche Regionen in Nordrhein-Westfalen aus. Besonders die süd-östlichen Landkreise sind betroffen. Die UNWETTERWARNUNG gilt ab Samstag Mitternacht.
Von Süden her teils länger andauernde Schneefälle, dabei bis Samstag Abend 10 bis 15, im Bergland bis 25 cm Neuschnee. Gleichzeitig starke bis stürmische Böen aus Nordost zwischen 50 und 70 km/h ( Stärke 7 bis 8 ). Dadurch Schneeverwehungen mit erheblichen Verkehrsbehinderungen.
+++ Freitag, 18:25 Uhr +++
„Die Bundesregierung hat die deutschen Energieversorger wegen des erwarteten extremen Winterwetters gemahnt, Krisenvorsorge zu treffen. Angesichts der möglichen erheblichen Schneemengen seien Ausfälle in den Übertragungsnetzen nicht ausgeschlossen, heißt es in einem Schreiben des Wirtschaftsministeriums an die Energieversorger.“
Wir erleben keinen extremen Winter, solche Maßnahmen sollten Standard sein, spätestens seit dem starken Wintereinbruch im Münsterland während des Novembers 2005. Erhebliche Schneefälle sind bundesweit übrigens kaum flächendeckend zu erwarten, wenn dann eher erhebliche Schneeverwehungen durch Wind und Sturm.
+++ Freitag, 18:15 Uhr +++
Der Deutsche Wetterdienst erweitert die Amtliche UNWETTERWARNUNG vor STARKEM SCHNEEFALL und SCHNEEVERWEHUNGEN auf das südöstliche Niedersachsen!
+++ Freitag, 18:10 Uhr +++
Mäßige Niederschlagsechos zeigen in Südhessen jetzt und bald einsetzenden Schneefall.
+++ Freitag, 17:50 Uhr +++
Der Deutsche Wetterdienst setzt eine flächendeckende UNWETTERWARNUNG für die Bundesländer Sachsen, Thüringen und teilweise Sachsen-Anhalt in Kraft.
Amtliche UNWETTERWARNUNG vor STARKEM SCHNEEFALL und SCHNEEVERWEHUNGEN
In den Abend- und Nachtstunden greifen die Niederschläge eines vom Mittelmeer nordostwärts ziehenden Tiefs über und verstärken sich. Gleichzeitig nimmt der böige Nordostwind zu. Von Freitagabend bis Samstag früh (im Gültigkeitszeitraum der Unwetterwarnung) werden in Lagen unterhalb 400 m 10 bis 15, vereinzelt 20 cm Neuschnee erwartet. Dabei treten Windböen bis 60 km/h (17 m/s, 7 Bft) auf. Beides zusammen führt verbreitet zu Schneeverwehungen. Im weiteren Verlauf des Samstags setzt sich die Unwettersituation mit hoher Wahrscheinlichkeit fort.
+++ Freitag, 17:45 Uhr +++
Auf der A73 Suhl - Bamberg zwischen Dreieck Suhl und As Eisfeld-Süd in beiden Richtungen starker Wind, Behinderung für Fahrzeuge mit hohen Aufbauten
Im Bereich Sachsen-Anhalt: Fähre außer Betrieb auf Grund des Eisganges auf der Elbe, es haben sämtliche Fähren den Betrieb eingestellt
+++ Freitag, 17:15 Uhr +++
In Ober- und Niederbayern gibt es wie erwartet kaum Schneefall, dafür setzt jetzt Glatteisregen ein: A96 Lindau Richtung München, zwischen As Schöffelding und As Greifenberg Unfall mit mehreren Fahrzeugen, Glatteis, fahren Sie bitte besonders vorsichtig… der Deutsche Wetterdienst hat bis 20 Uhr eine Warnung vor Glätte herausgegeben.
+++ Freitag, 16:15 Uhr +++
Der Deutsche Wetterdienst hat die Warnlageberichte aktualisiert:
In Hessen gibt es im Laufe des Abends und der Nacht teils mäßiger Schneefall mit Unwettergefahr durch Schneeverwehungen. Im Bergland Sturmböen. In NRW wird besonders während der Nacht in der Südhälfte und im Bergland mit Schneefall und teils erheblichen Schneeverwehungen gerechnet. In Bayern gebietsweise Schneefall, in Nordbayern / Franken teils mit Verwehungen durch Windböen. In Ostdeutschland kommt von Süden her verbreitet Schneefall, Wind- und Sturmböen, entsprechende Gefahr von Schneeverwehungen. Unwetter!
+++ Freitag, 15:45 Uhr +++
Die DPA vermeldet „Tief Daisy über Deutschland“ was faktisch nicht korrekt ist. Das Tiefdruckgebiet liegt mit dem Kern immer noch im nördlichen Mittelmeer zwischen den Balearen und Italien. Deutschland befindet sich lediglich im Einflussbereich. „Daisy“ wird seine Zugbahn grob gesagt in Richtung Osten fortsetzen und dabei sehr wahrscheinlich nicht den klassischen Vb-Verlauf (Wetterlage Fünf-B) nehmen.
+++ Freitag, 15:35 Uhr +++
„Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt: Wegen des angekündigten Schneesturms sollten sich die Deutschen für mehrere Tage mit Lebensmitteln eindecken. Außerdem sollten ausreichend Trinkwasser, ein Medikamentenvorrat und Kerzen im Haus sein.“
Nach der aktuellen Einschätzung kann, muss man es aber nicht tun. Ein normal ausgestatteter Haushalt dürfte ohne Probleme über das Wochenende aushalten. Viel wichtiger ist es, unnötige Autofahrten zu vermeiden und wenn Aufenthalte im Freien notwendig sind, sich gegen den eiskalten Nordost-Wind besonders gut zu schützen.
+++ Freitag, 15:15 Uhr +++
Die Verkehrslage ist auf den deutschen Autobahnen aktuell relativ entspannt, einige kleinere und größere Staus gibt es im großen Stuttgarter Raum, im südlichen Rhein-Main-Gebiet sowie im Ruhrgebiet. Aber bislang gibt es keine größere wittterungsbedingte Verkehrsbehinderungen.
+++ Freitag, 14:20 Uhr +++
Im Landkreis Esslingen schneit es schon seit den Morgenstunden, hier sind bis jetzt 10 cm an Neuschnee gefallen. Die Straßen sind zum Teil schneebedeckt, obwohl die Räumdienste im Einsatz sind.
+++ Freitag, 14:15 Uhr +++
Die Unwetterwarnungen vom Deutschen Wetterdienst werden im Laufe des Nachmittags nach und nach erfolgen. Festzuhaltend bleibt, dass die Entwicklung nach neuesten Erkenntnissen (Wettermodelle 06 UTC Finemesh + COSMO-DE) etwas gedämpft und verzögert läuft.
+++ Freitag, 13:25 Uhr +++
Frankfurter Flughafen rechnet mit Verspätungen
Wegen eines eventuell turbulenten Winterwochenendes müssen Passagiere am Frankfurter Flughafen mit Verspätungen und Flugausfällen rechnen. Darauf hat der Flughafenbetreiber Fraport am Freitag hingewiesen. Zwar sei der Winterdienst auf Deutschlands größtem Airport mit über 300 Mitarbeitern bestmöglich vorbereitet, um die Bahnen und das Vorfeld schnee- und eisfrei zu halten, sagte ein Sprecher. Trotzdem seien die Fluggäste gebeten, sich für Informationen an ihren Reiseveranstalter oder ihre Fluggesellschaft zu wenden. In den Terminals werden von Fraport und den Airlines Vorbereitungen für eine eventuell notwendige Versorgung der Passagiere getroffen, wie der Sprecher weiter berichtete. Der Winterdienst bearbeite allein auf dem Vorfeld eine Fläche von rund 690 Hektar.
+++ Freitag, 13:10 Uhr +++
Der Wind frischt schon einmal merklich auf. Besonders in den Hochlagen vom Rhein-Main-Gebiet über Mittelhessen nach Osthessen wurden Werte mit Windstärke 5 aus nordöstlichen Richtungen gemessen, so um 13-Uhr-Termin in Bad Hersfeld, Vogelsberg, Gießen und Kleiner Feldberg.
+++ Freitag, 12:50 Uhr +++
Die Deutsche Bahn rüstet sich für den Kampf gegen den Schnee:
„Die vorhergesagten 20 Zentimeter Neuschnee würden der Bahn keine Sorgen machen, so ein Sprecher. Problematisch könne es aber werden, wenn sich Schneeverwehungen bildeten. «Wenn Weichen zugeweht sind, kann kein Zug mehr fahren.» Dann müssten Bahnmitarbeiter ausrücken und diese Weichen wieder freiräumen. Für das Wochenende wurden vorsorglich die Betriebszentralen und das Bereitschaftspersonal der Bahn verstärkt.“
+++ Freitag, 12:15 Uhr +++
Dipl. Met. Jens Hoffmann vom Deutschen Wetterdienst stellt in der synoptischen Übersicht als Schlusssatz sehr treffend fest:
„Für die allgemeine und öffentliche Wahrnehmung sei der Satz erlaubt, dass die bevorstehende Wetterlage sicherlich brisant und auch nicht alltäglich ist, und dass sie Schwierigkeiten und Behinderungen im öffentlichen Leben insbesondere im Straßen- und auch im Schienenverkehr bringen wird. Zu einer nationalen Katastrophe sollte diese Wetterlage allerdings nicht führen.“
+++ Freitag, 11:40 Uhr +++
Das Wettermodell GME06z hat den Luftdruck-Gradienten über Deutschland noch einen Tick verschärft, damit bleibt der Wind ein großer ernstzunehmender Faktor. Der Luftdruckunterschied wird in der Nacht zum Samstag und am Samstag selbst bei 30 hPa zwischen Flensburg und Garmisch betragen.
+++ Freitag, 11:35 Uhr +++
Erste leichte Schneeverwehungen östlich von Stuttgart, bei einer aktuellen Gesamtschneedecke von 7 cm
+++ Freitag, 11:30 Uhr +++
Ein Niederschlagsband von „Daisy“ liegt aktuell schwach ausgeprägt über Süddeutschland, in einer Linie Schwarzwald bis nach Niederbayern. Südlich der Donau gibt es kaum Niederschläge. Das Schneefallgebiet wird sich allmählich in Richtung Norden verlagern, dabei zusammen mit dem Wind für erste Schneeverwehungen sorgen.
+++ Freitag, 11:09 Uhr +++
In der Schweiz ist die Verkehrssituation kritisch: „Aufgrund winterlicher Straßenverhältnisse und sektoraler Sperrungen kommt es auf den Hauptdurchgangsrouten A2 und A13 für den Schwerlastverkehr zu erheblichen Behinderungen. Die A2 ist zwischen Gotthardtunnel und Faido, die A13 zwischen Chur und Bellinzona in beiden Richtungen gesperrt.“
+++ Freitag, 10:40 Uhr +++
Im Bereich Südschwarzwald Schneeglätte, überfrierende Nässe, Gefahr in Höhenlagen
+++ Freitag, 10:30 Uhr +++
Der Kreis Rügen bekommt als Erster die amtliche Unwetterwarnung vor starken Schneeverwehungen – bedingt durch starke Windböen und teils auch Sturmböen: „Bei merklich auffrischendem Nordostwind zunächst bis in die erste Nachthälfte besonders im Norden Rügens und auf Hiddensee zunehmend starke Schneeverwehungen. Die Unwetterwarnung wird in der Nacht verlängert.“
+++ Freitag, 10:12 Uhr +++
„Es wird keine Katastrophe“, sagt Meteorologe Martin Jonas vom Deutschen Wetterdienst in einem Artikel von Handelsblatt online. Stimmt, die Schneemengen wurden in den letzten Wettermodelläufen ein Stück nach unten korrigiert. Aber der Wind könnte auch in Verbindung mit nur geringen Neuschneemengen für teils chaotische Zustände sorgen.
+++ Freitag, 9:30 Uhr +++
Das nördliche und mittlere Bayern bekommt vom Deutschen Wetterdienst auch eine Vorwarnung vor UNWETTER:
„Auffrischender Wind mit Böen bis Stärke 7 und leichter Neuschnee bis 10 cm führt verbreitet zu Schneeverwehungen. Insbesondere in höheren und freien Lagen können diese unwetterartige Ausmaße annehmen.“
+++ Freitag, 8:30 Uhr +++
Der Deutsche Wetterdienst aktualisiert auch die Vorwarnung UNWETTER für NRW:
„Am Wochenende sind von Süden her zum Teil lang andauernde Schneefälle zu erwarten, die bis Sonntag Abend meist 2 bis 10, im Bergland und dessen Vorland 10 bis 30 cm Neuschnee bringen. Bei einem gleichzeitig in Böen teils stürmisch auffrischendem Nordostwind muss verbreitet mit Schneeverwehungen und dadurch mit erheblichen Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.“
+++ Freitag, 8:25 Uhr +++
Der Deutsche Wetterdienst aktualisiert die Vorwarnung UNWETTER für Hessen:
„Bei aufkommendem Dauerschneefall wächst die Schneedecke im Laufe der Nacht zum Samstag stellenweise auf über 10 cm. Besonders betroffen davon werden die Hochlagen der Mittelgebirge sein. Da gleichzeitig der Nordostwind stürmisch auffrischt, ist gebietsweise mit starken Schneeverwehungen und dadurch bedingt mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen.“
+++ Freitag, 6:15 Uhr +++
Spiegelglatte Straßen haben in Deutschland erneut ein Menschenleben gekostet und zahlreiche Unfälle mit Blechschäden verursacht. Ein 29 Jahre alter Autofahrer starb am Abend bei einem Unfall in Niedersachsen. Auch anderen Autofahrern wurden Schnee und Glätte zum Verhängnis. Die meisten Unfälle verliefen jedoch glimpflich.
+++ Freitag, 3:29 Uhr +++
Chambery/Aix Bains (bei Lyon) in Frankreich meldet starker Schneefall, 0 Grad und Windstärke 4. Im nicht weit entfernten Grenoble sind es -2 Grad und normaler Schneefall.
+++ Freitag, 2:55 Uhr +++
Hyeres/Le Palyvestr in Frankreich meldet Windböen mit Stärke 6 (67 km/h) aus Ost. Capo Mele in Italien meldet eine konstante Windstärke 7 aus nördlichen Richtungen.
+++ Freitag, 2:45 Uhr +++
Avignon und Orange in Südfrankreich melden starker Schneefall bei 0 Grad und Windstärke 4.
+++ Freitag, 2:00 Uhr +++
In Deutschland gibt es teilweise noch strengen Frost: dort wo der Wolkenschirm von „Daisy“ noch nicht angekommen ist, klart es auf. Fritzlar und Bad Hersfeld melden -14 Grad. Zwischen Gießen und Frankfurt gibt es immerhin noch -8 Grad. In Richtung Südhessen ist es schon deutlich wärmer, bei etwa -3 Grad.
+++ Freitag, 1:30 Uhr +++
Der Flughafen Bastia/Poretta auf Korsika meldet seit einer Stunde starker Regen und seit 1:30 Uhr auch starkes Gewitter bei +10 Grad. Damit ist er von „Daisy“ voll erfasst.
+++ Freitag, 1:00 Uhr +++
Die ersten Ausläufer vom „Daisy“-Wolkenschirm erreichen Süddeutschland und ziehen nach Norden, bringen aber erwartungsgemäß wenig bis gar keinen Niederschlag.
+++ Donnerstag, 23:00 Uhr +++
Der niedrigste Luftdruck herrscht weiterhin im Gebiet der Balearen (Ibiza 989,1 hPa). Der stärkste Druckfall liegt über dem südöstlichen Frankreich. Ajaccio an der Westküste von Korsika/Italien hat 21 Knoten Wind aus Ost. Die vom Wettervorhersagemodell GFS angepeilte Zugbahn passt bisher.
+++ Donnerstag, 17:00 Uhr +++
In Hessen kommt es durch ein kleines Höhentief zu geringfügigen Schneefällen, was aber nicht im Zusammenhang mit „Daisy“ steht.
+++ Donnerstag, 11:00 Uhr +++
„Daisy“ befindet sich im Mittelmeer ca. 150 km östlich von Gibraltar und hat bereits einen Luftdruck von 992 hPa erreicht...
+++ Donnerstag, 09:30 Uhr +++
Der Deutsche Wetterdienst gibt Vorwarnungen für die Mitte und den Norden von Deutschland heraus - u.a. auch für Hessen:
„Bei aufkommendem Dauerschneefall wächst die Schneedecke im Laufe der Nacht zum Samstag gebietsweise auf über 10 cm. Da gleichzeitig der Nordostwind stürmisch auffrischt, ist mit starken Schneeverwehungen und dadurch bedingt mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen.“
sowie NRW:
„Am Wochenende sind von Süden her zum Teil lang andauernde Schneefälle zu erwarten, die bis Sonntag Abend meist 5 bis 15, im Bergland und dessen Vorland 15 bis 30 cm Neuschnee bringen. Bei einem gleichzeitig in Böen teils stürmisch auffrischendem Nordostwind muss verbreitet mit Schneeverwehungen und dadurch mit erheblichen Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.“
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