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Was nach „Daisy“ kommt…
11.01.2010 | Deutschland
Mittelmeertief „Daisy“ zieht ab und verliert weiter an Kraft, dennoch kommt es am Montag und in der Nacht zum Dienstag noch zu leichten Schneefällen. Über Tschechien liegt noch ein Höhentief, was einzelne Randtröge in unsere Richtung steuert, bedingt durch Hebungsprozesse kam und kommt es am Montag und teilweise am Dienstag noch zu Schneefall. Die Schneemengen bleiben aber im geringen (unter 5 cm), an den Alpen bis zum mittleren normalen (bis 10 cm) Bereich.
Am Dienstag schwenkt das Höhentief von Niederbayern in Richtung Münsterland, hat dabei noch einige Schneeflocken im Gepäck. Nachts kann es bei Aufklaren strengen Frost im Bereich von -10 bis -15 Grad geben.
Am Mittwoch bleibt die bodennahe östliche Strömung erhalten, was weiterhin für Dauerfrost sorgt. Im Laufe des Tages und Abends gerät der Westen und Südwesten von Deutschland unter Einfluss einer Okklusionsfront, die zu einem Sturmtief über den Britischen Inseln gehört. Hier gibt es anfangs Schnee, später ist auch (Schnee-)Regen möglich. In der Übergangsphase kann dieser Niederschlag auch als gefrierender Regen fallen. Insgesamt ist die Entwicklung nur grob angedeutet, aber nicht glasklar sicher.
Was sagt der Trend für die Tage danach? Besonders der Osten und der Süden von Deutschland bleiben sehr wahrscheinlich in der kalten östlichen Strömung, was nahezu Dauerfrost und niederschlagsarmes Wetter verspricht. Im Westen muss abgewartet werden, wie stark die Milderung vom Atlantik durchgreifen wird und wie lange sich diese gegen die Ostkälte von Hochdruckgebiet „Bob“ halten kann. Allzu gut stehen diese Chancen (momentan im Trend) nicht.
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