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Das volle Winter-Programm für alle
25.01.2010 | Deutschland
Die letzte Woche im Januar wird noch einmal richtig knackig: In der Nacht zum Wochenstart und am frühen Montag selbst sorgten Schneefälle besonders in Hessen für chaotische Straßenverhältnisse. Was „Daisy“ nur im Ansatz schaffte, so haut das aktuelle Schneetief „Ina“ besonders langatmig feinen Niederschlag auf die Straßen Deutschlands – besonders in der Mitte - runter. Die Räumdienste kamen nur schwer ihrer Pflicht nach, auch im Rhein-Main-Gebiet waren selbst die Autobahnen kaum von Schnee und Eis befreit. Am Frankfurter Flughafen fielen und fallen immer noch Flüge aus.
Im Laufe des Montags lassen die Niederschläge allmählich nach bzw. verlagern sich leicht abschwächend in die Südhälfte, Deutschland gerät zum Dienstag hin unter kurzfristigen Hochdruckeinfluss. Am Alpenrand kann es weiterhin schneien! Dazu dreht der Wind aus Nordost und schaufelt eiskalte Luftmassen in Richtung Bundesrepublik. Damit stellt sich am Dienstag und Mittwoch (auch tagsüber) Dauerfrost ein. Nachts sinken die Temperaturen in der Mitte auf -10 Grad, im Osten sogar zwischen -15 bis -20 Grad.
Am Mittwoch Morgen gibt es bei Aufklaren den strengsten Frost der Woche: fast überall sind Tiefsttemperaturen von -10 bis -20 Grad wahrscheinlich. Örtlich kann es über der Schneedecke noch kälter werden. Im Laufe des Tages greifen von Norden her weitere Schneefälle auf Deutschland über. An der Küste und im vorderen Binnenland kann es auch Regen oder in der Übergangsphase gefrierenden Regen geben. Weiter südlich dürften die Niederschläge durchgehend als Schnee fallen. Dazu weht ein starker, an der Küste auch zum Teil stürmischer Wind aus westlichen Richtungen. Hier besteht die Gefahr von Schneeverwehungen, Schneebruch sowie Seilschwingungen bei Überlandleitungen.
Ab Donnerstag weiterhin Schneefälle, am Anfang ebenfalls noch starker Westwind. Es bleibt sehr verbreitet beim Dauerfrost, auch wenn die Temperaturen zum Beispiel in Essen und Frankfurt wieder an der 0-Grad-Grenze kratzen. Am Wochenende in ganz Deutschland weiterhin leichte Schneefälle, im Süden in Richtung Alpenvorland und Alpen selbst teilweise ergiebiger Schneefall.
Die Wetterentwicklung gilt bis zum Monatswechsel als ziemlich gesichert. Anfang Februar könnte es eine kurzfristige Erwärmung geben, aber der Trend zeigt momentan auf weiterhin kaltes Winterwetter mit geringen Niederschlägen, mit Ausnahme von Staulagen wie Mittelgebirge und Alpen.
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