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Tief „Miriam“ mit Regen, Schnee und Sturm sowie Unwetterpotenzial
01.02.2010 | Deutschland
Die intensiven Schneefälle gehen weiter, als Verursacherin steuert Tiefdruckgebiet „Miriam“ über Dänemark liegend am Dienstag und Mittwoch neue Schneewolken nach Deutschland.
In der Nacht zum Dienstag ziehen Schneeschauer über die Mitte von Deutschland in südöstliche Richtung. Dahinter kann es in NRW, Nord- und Osthessen kurzzeitig aufklaren und damit strengen Frost bis -10 Grad geben.
Am Dienstag selbst verdichten sich die Wolken im Westen, es kommt tagsüber neuer Schneefall auf, besonders in mittleren und hohen Lagen teils intensiv länger andauernd. In tieferen Lagen erst Schneefall, fortlaufend dann langsam in Schneeregen und Regen übergehend. Der Wind wird ebenso ein enormer Faktor: im Laufe des Dienstags frischt dieser bis zum Abend immer mehr auf, kann starke bis stürmische Böen (in höheren Lagen auch Orkanböen) verursachen! Damit treten heftige Schneeverwehungen ein, die wahrscheinlich Unwetterstärke erreichen werden!
Der Mittwoch birgt anfangs durch weitere Schneefälle und starkem Wind besonders im Mittelgebirgsraum weiteres Unwetterpotenzial! Schneebruchgefahr! Im weiteren Verlauf am Mittwoch schwächt sich der Wind allgemein ab, es kann aber weiterhin Schneefälle oberhalb von 300 bis 400 Meter geben. Darunter stellt sich bei steigender Schneefallgrenze meist Regen und leichtes Tauwetter ein. Hochwasser kann örtlich oder auch regional ein akutes Thema werden!
Ab Donnerstag bleiben die Niederschläge als leichter Schneefall meist den höheren Lagen bzw. Bergland vorbehalten. Ansonsten stellt sich langsam eine relative Wetterberuhigung ein.
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