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Tief „Xynthia“ bringt Sturm und Orkan
27.02.2010 | Deutschland
Erneut wirbelt ein Tiefdruckgebiet über Westeuropa, in diesem Fall ist es Sturmtief „Xynthia“. Es liegt am Samstag westlich der Iberischen Halbinsel und wird im weiteren Verlauf des Wochenendes auf einer ungewöhnlichen Zugbahn in Richtung Nordfrankreich ziehen. Voll gesogen mit subtropischer Feuchtigkeit wird es nur unter leichter Abschwächung bereits am Samstagabend im Südwesten von Deutschland Wirkung zeigen, hier kommt es zum einsetzenden Regen, der in der Nacht und am Sonntag selbst auf das restliche Deutschland übergreifen wird.
Am Sonntag wird sich das Zentrum von „Xynthia“ voraussichtlich von der Bretagne in die Deutsche Bucht verlagern und dadurch werden große Teile in Deutschland von Sturm- und Orkanböen erfasst. Nach aktuellen Modellberechnungen sind besonders der Westen und die Mitte gefährdet. Inwieweit und wie stark der Süden erfasst wird, ist derzeit noch nicht ganz sicher. Der Deutsche Wetterdienst hat unter anderem für Hessen und NRW eine amtliche Vorwarnung zur Unwetterwarnung herausgegeben:
„Am Sonntag sind ab dem Vormittag im Flachland verbreitet schwere Sturmböen bis orkanartige Böen (Stärke 10 bis 11 Bft, 95 bis 115 km/h) aus Süd, später Südwest zu erwarten. Im höheren Bergland wird verbreitet mit orkanartigen Böen, in freien Lagen sogar Orkanböen (Stärke 11 bis 12 Bft, 110 bis 130 km/h) gerechnet.“
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