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Die deutsche Waschküche wird gelüftet
25.08.2011 | Deutschland
Bis zu 33 Grad wurden am gestrigen Mittwoch nochmals in der Südosthälfte erreicht. Doch die heißen Tage sind gezählt. Die wohl längste Hitzeperiode dieses Sommers neigt sich am morgigen Freitag ihrem Ende entgegen. Dann findet der Übergang in den Herbst statt. Ursache dafür ist ein Tief, das sich über Ostfrankreich bildet und unter Verstärkung zur Nordsee zieht. Dieses vertreibt mit seiner Kaltfront die schwül-heiße Subtropikluft und ersetzt diese durch mehr als 10 Grad kältere Meeresluft. Dieser Übergang geht keineswegs ohne "Reibung" von statten. Denn vorher wird es besonders in der Osthälfte nochmals heiß. Dort können Temperaturen von bis zu 34 Grad erreicht werden. An der Grenze zur kühleren Meeresluft baut sich dann ein großer Temperaturgegensatz auf, wodurch sich im Laufe des Freitags in der Warmluft wieder kräftige teils auch unwetterartige Gewitter bilden können. Wie der Übergang genau ablaufen wird, und wo sich überall kräftige Gewitter bilden, ist derzeit noch unsicher.
Am Wochenende gibt es dann bei wechselnder Bewölkung immer wieder Schauer. Mit Höchsttemperaturen von etwa 20 Grad wird es schon deutlich kühler. Auch in der kommenden Woche zeigt sich dann bereits die frühherbstliche Witterung mit kühlen Nächten, Frühnebelfeldern, Schauern und Tagestemperaturen, die kaum noch 20 Grad erreichen. Zwar sind im September immer noch einige schöne Sommertage möglich, aber so eine Hitzeperiode wie in den letzten Tagen wird es wohl dieses Jahr nicht mehr geben. Denn der Sonnenstand entspricht derzeit dem Mitte April. Freunden des warmen Wetters bleibt somit nur noch übrig, auf einen schönen Altweibersommer zu hoffen.
Mit freundlicher Genehmigung
© Deutscher Wetterdienst
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