Hier, was gehtn bald ab?

Hier, was gehtn bald ab?

Der Vorhersagebereich gelangt zunehmend unter Tiefdruckeinfluss. Im Vorfeld einer im Laufe des Samstags langsam hereinschwenkenden Kaltfront wird die vorherrschende heiße Luftmasse allmählich feuchter und anfälliger für Schauer und Gewitter.

GEWITTER: Ab dem frühen Nachmittag ausgehend vom Bergland einzelne kräftige Gewitter mit stürmischen Böen bis Sturmböen zwischen 65 und 80 km/h (Bft 8-9), zudem lokal Starkregen zwischen 15 und 25 l/qm in einer Stunde und kleinkörniger Hagel wahrscheinlich. Vereinzelt schwere Sturmböen um 90 km/h (Bft 10) nicht ausgeschlossen.

In der Nacht zum Sonntag zunächst abklingende Gewitteraktivität. Im Verlauf aus Südwesten gebietsweise teils gewittrig durchsetzter Regen, am Sonntagvormittag langsam ostwärts abziehend. Dabei nur noch selten Starkregen um 15 l/qm wahrscheinlich, Windböen um 55 km/h (Bft 7) gering wahrscheinlich.

Am Sonntagnachmittag und -abend erneut auftretende Gewitter, teils mit lokalem Starkregen zwischen 15 und 25 l/qm in einer Stunde, stürmischen Böen oder Sturmböen zwischen 65 und 80 km/h (Bft 8-9) und kleinkörnigem Hagel. Vereinzelt heftiger Starkregen um 30 l/qm in einer Stunde (Unwetter) gering wahrscheinlich.

HITZE: Am Samstag verbreitet starke Wärmebelastung. Am Sonntag erneut starke Wärmebelastung vor allem in der Südhälfte.

Sehr heiß und ab Samstagnachmittag einzelne, teils kräftige Gewitter. Am Sonntag nicht mehr ganz so heiß.

Am Samstag zunächst heiter bis sonnig, am Nachmittag und Abend teils wolkig und ausgehend vom Bergland einzelne, teils kräftige Schauer und Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich, einzelne schwere Sturmböen nicht ausgeschlossen. Höchsttemperaturen zwischen 35 und 39 Grad, im höheren Bergland um 32 Grad. Abseits von Gewittern meist schwacher bis mäßiger Wind aus Nordwest bis Nord. In der Nacht zum Sonntag wechselnd bis stark bewölkt und zeitweise schauerartiger, teils gewittrig durchsetzter Regen. Tiefstwerte zwischen 21 Grad im Süden und bis 16 Grad im Norden.

Am Sonntag wechselnd bewölkt und örtlich Schauer und Gewitter mit teils heftigem Starkregen und stürmischen Böen bis Sturmböen. Am Abend von Nordwesten zunehmend niederschlagsfrei. Erwärmung auf 26 Grad im Norden und bis zu 32 Grad im Süden, im höheren Bergland 23 Grad. Abseits von Gewittern schwacher bis mäßiger Wind aus Nord. In der Nacht zum Montag wechselnd bis gering bewölkt und vereinzelte Schauer, ansonsten meist niederschlagsfrei. Tiefsttemperaturen zwischen 17 und 12 Grad.

Am Montag wolkig bis stark bewölkt und zeitweise leichter Regen, im Nachmittagsverlauf von Südwesten häufiger niederschlagsfrei und größere Auflockerungen. Höchstwerte zwischen 21 und 24 Grad in Nordhessen und bis 26 Grad in Südhessen, im Bergland teils um 19 Grad. Mäßiger Wind aus nordwestlichen, in der Nacht aus südwestlichen Richtungen. In der Nacht zum Dienstag wechselnd bewölkt, meist niederschlagsfrei. Abkühlung auf 15 bis 11 Grad.

Am Dienstag stark bewölkt und zeitweise schauerartiger Regen. Maximaltemperaturen zwischen 22 und 27, im Bergland um 20 Grad. Mäßiger, teils stark böiger Wind aus Südwest, zum Abend auf West drehend. In der Nacht zum Mittwoch stark bewölkt und gebietsweise Regen, teils schauerartig verstärkt. Temperaturrückgang auf 17 bis 13 Grad.

Unn, danach unn so?

Unn, danach unn so?

Ende der Hitzewelle: Hessen steuert auf eine spürbar wechselhafte Wetterphase zu

Die Wettermodelle sind sich in der Grundausrichtung erfreulich einig: Der Hochsommer mit drückender Hitze verabschiedet sich, und wir stellen auf eine klassische, atlantisch geprägte Westwetterlage um. Während dieser generelle Trend als sehr sicher gilt, wackeln die Details für die zweite Wochenhälfte noch spürbar. Vor allem bei der Frage, wann und wo genau kräftige Regenstaffeln über Hessen hinwegziehen, gehen die Berechnungen der verschiedenen Wetterdienste ab Donnerstag noch deutlich auseinander.

Meteorologisch übernimmt nun die atlantische Frontalzone das Ruder. Dabei wechseln sich Tiefausläufer und kurze Zwischenhocheinflüsse in rascher Folge ab. Für Hessen bedeutet das eine deutliche Entspannung bei den Temperaturen, die sich meist im angenehm mäßig-warmen Bereich einpendeln. Gleichzeitig kehren nach teils längerer Trockenheit wieder flächigere Regengüsse zurück, die für Böden und Natur ein echter Segen sind.

Der Wetterumschwung kündigt sich bereits am Dienstag an. Ein Tiefausläufer greift von Nordwesten her auf Hessen über und bringt dichtere Wolken sowie schauerartig verstärkten Regen. Dabei kann es punktuell auch mal kräftiger schütten, sodass lokaler Starkregen nicht ganz ausgeschlossen ist. Im Süden des Landes hält sich das freundliche Wetter anfangs noch am längsten, bevor auch dort die Schauer eintreffen.

Am Mittwoch bleibt der unbeständige Eindruck erhalten, auch wenn sich zwischen einzelnen Schauern immer wieder kurze freundliche Abschnitte durchsetzen. Zur Wochenmitte wird es spannend: Über Süddeutschland baut sich eine Luftmassengrenze auf, während der Nordwesten von frischerer Meeresluft geflutet wird. Hessen gerät am Donnerstag voraussichtlich in eine Übergangszone, in der sich die Wolken zeitweise lichten und die Niederschlagsneigung vorübergehend nachlässt.

Zum Freitag hin wächst das Fragezeichen in den Wetterkarten. Ein Tief über Mitteleuropa könnte sich verstärken und feuchte Luftmassen anzapfen. Zieht dieses Tief etwas weiter westlich, drohen auch in Mittel- und Südhessen ergiebigere Regenfälle. Bei einer östlicheren Zugbahn bliebe der kräftige Dauerregen dagegen auf Bayern und die östlichen Bundesländer beschränkt, während es bei uns bei einzelnen Schauern bliebe.

Richtung Wochenende beruhigt sich die Wetterlage voraussichtlich etwas, ohne dass sich stabiles Sommerwetter durchsetzen kann. Kurze trockene Phasen und sonnige Abschnitte wechseln sich weiterhin mit gelegentlichen Schauern ab. Insgesamt steht Hessen damit eine typisch mitteleuropäische, wechselhafte Wetterwoche ohne Temperaturextreme bevor.

Letzte Aktualisierung: 15.08.2026 - 14:01 Uhr