Hier, was gehtn bald ab?

Der Hochdruckeinfluss schwächt sich ab, sorgt aber weiterhin für sehr mildes und überwiegend ruhiges Herbstwetter.

NEBEL: In den Nächten zum Sonntag und zum Montag gebietsweise Nebel, örtlich mit Sichtweiten unter 150 m. Im Vormittagsverlauf jeweils Nebelauflösung.

Sehr mildes Herbstwetter. In den Nächten und morgens gebietsweise Nebel.

Am Samstag nach weiterer Auflösung von Nebel- und Hochnebelfeldern verbreitet heiter bis wolkig. Niederschlagsfrei. Temperaturmaxima zwischen 18 und 23 Grad. Schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen. In der Nacht zum Sonntag anfangs gering bewölkt oder klar, später wolkig. Niederschlagsfrei. Gebietsweise Nebel. Tiefsttemperaturen zwischen 10 und 5 Grad.

Am Sonntag wolkig, im Süden auch stark bewölkt und hier im Tagesverlauf etwas Regen möglich. Höchsttemperaturen bei 18 bis 21 Grad. Schwachwindig um Nord. In der Nacht zum Montag gering bewölkt oder klar, gebietsweise Nebelbildung. Niederschlagsfrei. Tiefsttemperaturen zwischen 10 und 5 Grad.

Am Montag nach Auflösung der Nebelfelder meist heiter, niederschlagsfrei. Höchsttemperaturen zwischen 18 und 22 Grad, in höheren Lagen um 16 Grad. Schwacher Wind, meist aus unterschiedlichen Richtungen. In der Nacht zum Dienstag Durchzug einiger hoher Wolken und niederschlagsfrei. Gebietsweise Nebelbildung. Tiefsttemperaturen zwischen 10 und 5 Grad.

Am Dienstag nach Nebelauflösung meist heiter. Niederschlagsfrei. Höchsttemperaturen zwischen 18 und 23 Grad. Schwachwindig um Süd. In der Nacht zum Mittwoch gering bewölkt, teils klar, später gebietsweise Nebel. Tiefstwerte zwischen 10 und 7 Grad.

Letzte Aktualisierung: 03.10.2026 - 12:19 Uhr

Unn, danach unn so?

Unn, danach unn so?

Jeden Tag um 13 Uhr folgt hier ein Blick auf die synoptische Mittelfrist in Hessen, Deutschland und Europa. Sie zeigt mögliche Wettertrends etwa von Tag 3/4 bis Tag 7–10. Gerade in diesem Zeitraum kann sich die Entwicklung aber noch deutlich ändern – manchmal schon innerhalb von ein oder zwei Tagen.

Von milder Hochdruckruhe zum markanten Kaltlufteinbruch

Die Wetterentwicklung für die anstehende Woche ist von einem grundlegenden Wandel geprägt: Nach einem ruhigen und sehr milden Beginn deutet sich zur Wochenmitte ein sehr sicherer Kaltlufteinbruch an. Während der deutliche Temperatursturz am Donnerstag von sämtlichen Wettermodellen gestützt wird, gibt es zu Wochenbeginn noch Unsicherheiten über die genaue Zugbahn eines Höhentiefs über Europa. Auch der exakte Zeitpunkt des Kaltfrontdurchgangs über der Mitte Deutschlands in der Nacht zu Donnerstag weist in den Berechnungen noch leichte Streuungen auf.

Zu Beginn der Woche bestimmt hoher Luftdruck das Wetter in weiten Teilen Mitteleuropas. Abgesehen von schwachen Niederschlägen im Norden Deutschlands und möglichem Regen ganz im Südosten zeigt sich das Wetter am Montag und Dienstag im überwiegenden Teil Deutschlands und auch in Hessen meist freundlich. Dazu fließt erwärmte Meeresluft ein, die am Mittwoch auf der Vorderseite eines atlantischen Tiefs nochmals kurzzeitig für sehr milde bis warme Verhältnisse sorgt.

In der Nacht zu Donnerstag greift die Kaltfront des herannahenden Tiefs auf die Mitte Deutschlands und damit auch auf Hessen über. Am Donnerstag selbst setzt sich der markante Wetterumschwung vollends durch: Subpolare Meeresluft strömt ein und lässt die Temperaturen in der Höhe markant absinken. Die Niederschläge nehmen verbreitet schauerartigen Charakter an, wobei örtliche Kaltluftgewitter wahrscheinlich sind. Zudem frischt der Wind spürbar auf; im Bergland sowie bei kräftigeren Schauern und Gewittern muss mit stürmischen Böen (Windstärke 7 bis 8) gerechnet werden.

Am Freitag bleibt die kühle Nordwestströmung wetterbestimmend. Die Höchstwerte verharren landesweit unter der 20-Grad-Marke, während die Schauertätigkeit über der Mitte und dem Norden Deutschlands tagsüber wieder auflebt. Nach Süddeutschland hin sorgt der Einfluss eines Azorenhochkeils hingegen bereits für seltener auftretende Schauer.

Im weiteren Trend zum Wochenende stellt sich im späteren Prognosehorizont eine zyklonale Westströmung ein. Vor allem im Norden und in der Mitte des Landes – und damit potenziell auch in Hessen – bleibt das Wetter unbeständig und zeitweise windig. Das Temperaturniveau erholt sich leicht und passt sich wieder den jahreszeitüblichen Werten an, wenngleich die genaue Abfolge von feuchteren und trockeneren Phasen noch nicht im Detail feststeht.

Zusammenfassend steht Hessen nach einer freundlichen und sehr milden ersten Wochenhälfte ab der Nacht zu Donnerstag ein nachhaltiger Wettersturz mit kühler Luft, Schauern, lokalen Gewittern und stürmischen Böen bevor.

Letzte Aktualisierung: 02.10.2026 - 12:59 Uhr